Bei mir im Kindergarten dreht sich momentan alles rund um das Thema: Feuerwehr
Auslöser dafür war, dass wir neue Fluchtwege ausgeschildert bekamen und wir nun natürlich eine Brandschutzübung machen mussten.
Die Kinder sind Feuer und Flamme.
Besonders toll war es, richtige Feuerwehrkleidung anzuprobieren. Da fühlte man sich doch gleich wie ein echter Feuerwehrmann bzw. wie eine echte Feuerwehrfrau.
Doch seht selbst:
Seit diesem Tag spielen die Kinder täglich in unserem Rollenspielbereich: Feuerwehr.
Dabei entstehen immer wieder neue Geschichten die sie sich selbst ausdenken.
z.B. eine Katze muss vom Baum gerettet werden, das Feuerwehrauto muss geputzt und geschrubbt werden und plötzlich geht der Alarm los, Ölspuren müssen beseitigt und natürlich auch brennende Häuser gelöscht werden.
Ihr seht, ein kleiner Impuls kann bei Kindern eine unheimliche Phantasie und Kreativität auslösen.
Es ist wundervoll, sie täglich dabei zu beobachten. Wahnsinn, was für tolle Sprachförderung so stattfinden kann - ohne das Eingreifen von der Erzieherin!
Samstag, 22. März 2014
Klein und Groß - Lebensorte für Kinder - Ausgabe 02-03/14
Darin von mir:
Träum dich ins Faschingsland
In der Faschingszeit geht es meist turbulent, wild, laut und lustig zu. Genau deshalb ist es für Kinder besonders wichtig, auch wieder zur Ruhe zu finden.
Dafür habe ich in diesem Heft verschiedene "Entspannungsreisen" vorgestellt, mit viel Platz um eigene Ideen einzubauen, passend zu jeder Kindergruppe.
Natürlich passend zur kunterbunten 5. Jahreszeit: Fasching!
Träum dich ins Faschingsland
In der Faschingszeit geht es meist turbulent, wild, laut und lustig zu. Genau deshalb ist es für Kinder besonders wichtig, auch wieder zur Ruhe zu finden.
Dafür habe ich in diesem Heft verschiedene "Entspannungsreisen" vorgestellt, mit viel Platz um eigene Ideen einzubauen, passend zu jeder Kindergruppe.
Natürlich passend zur kunterbunten 5. Jahreszeit: Fasching!
Das Heft bestellen, sowie Bild und Textquelle: http://www.oldenbourg-klick.de/zeitschriften/kleingross/home/
Dienstag, 24. Dezember 2013
Adventskalender 2011 - 2013
Pünktlich zu Weihnachten, darf ich euch hier, eine große Überraschung präsentieren.
Stefan, ein guter Bekannter von mir hatte eine wundervolle Idee.
Er hat aus den Adventskalendern 2011 - 2013 aus meinem Forum Sonnenscheinkinder ein Büchlein zusammen gestellt.
Hier findet ihr alle Adventskalenderideen aus 3 Jahren:
Meine User/Innen haben unter anderem kreative Ideen, Gedichte, Rezepte, Geschichten etc. rund um das Thema Advent & Weihnachten gepostet und daraus ist nun dieses Büchlein entstanden.
Erwerben könnt ihr das Buch, für nur 13,19 Euro hier: Adventskalenderbuch
Eine Anschaffung die sich wirklich lohnt um sich den Advent und die Weihnachtszeit zu verkürzen. Auch eine tolle Geschenkidee, für Alle die die Adventszeit in vollen Zügen genießen möchten.
Natürlich findet ihr darin, auch viele Ideen von mir persönlich.
Montag, 23. Dezember 2013
Mittwoch, 6. November 2013
Empfehlung: Fachzeitschrift Klein & Groß
Heute möchte ich euch die Fachzeitschrift "Klein & Groß" empfehlen. Sie erscheint 10x im Jahr im Oldenbourg Schulverlag.
Erstmalig ist das Heft 2007 erschienen.
Online könnt Ihr euch einen kleinen Einblick in die Zeitschrift verschaffen.
Schaut doch mal vorbei: Oldenbourg Schulverlag
Kleine Anmerkung am Rande:
Ich werde in Zukunft auch immer wieder Beiträge für das Heft "Klein & Groß" schreiben. Mein erster Artikel erscheint voraussichtlich im Februar / März 2014.
Die Zeitschrift beinhaltet:
Praxisnahe Ideen rund um Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern
Interessante Berichte aus der Praxis
Beruflicher Ratgeber, aktuelle Infos zu Medien, Veranstaltungen u.v.m.
Erstmalig ist das Heft 2007 erschienen.
Online könnt Ihr euch einen kleinen Einblick in die Zeitschrift verschaffen.
Schaut doch mal vorbei: Oldenbourg Schulverlag
Kleine Anmerkung am Rande:
Ich werde in Zukunft auch immer wieder Beiträge für das Heft "Klein & Groß" schreiben. Mein erster Artikel erscheint voraussichtlich im Februar / März 2014.
Die Zeitschrift beinhaltet:
Praxisnahe Ideen rund um Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern
Interessante Berichte aus der Praxis
Beruflicher Ratgeber, aktuelle Infos zu Medien, Veranstaltungen u.v.m.
Das Heft bestellen, sowie Bild und Textquelle: http://www.oldenbourg-klick.de/zeitschriften/kleingross/
Dienstag, 29. Oktober 2013
Kreativ in Kindergarten und Vorschule 32 - Berufe
Darin von mir:
Wer will fleißige Handwerker seh´n?
Berufe singend erfahren und erleben
"Wenn ich groß bin, werde ich..." - wer kennt diesen Satz nicht aus den eigenen Kindertagen? Eventuell war es der Beruf der Mutter oder des Vaters, der uns fasziniert und angesprochen hat, vielleicht aber auch der des Busfahrers, des Postboten, der Arzthelferin oder des Müllmanns? Vielleicht hat sie aber auch das bekannte und noch heute beliebte Volkslied "Wer will fleißige Handwerker seh´n?" inspiriert?
Wer will fleißige Handwerker seh´n?
Berufe singend erfahren und erleben
"Wenn ich groß bin, werde ich..." - wer kennt diesen Satz nicht aus den eigenen Kindertagen? Eventuell war es der Beruf der Mutter oder des Vaters, der uns fasziniert und angesprochen hat, vielleicht aber auch der des Busfahrers, des Postboten, der Arzthelferin oder des Müllmanns? Vielleicht hat sie aber auch das bekannte und noch heute beliebte Volkslied "Wer will fleißige Handwerker seh´n?" inspiriert?
Das Heft bestellen, sowie Bild und Textquelle: www.lugert-verlag.de
Donnerstag, 22. August 2013
Der Brummkreisel
In einer Ecke des Kinderzimmers lag achtlos ein alter
Kreisel auf dem Boden herum. Schon wochenlang lag er einfach nur da und keiner
schien ihn zu beachten. Wenn du genau hinhörst, dann kannst du ihn brummen
hören: "Wenn mich doch mal jemand in die Hand nehmen würde. Schon so lange
hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen."
Stefan, dem das Zimmer gehörte, kam zwar täglich herein und spielte in seinem Zimmer, aber den Kreisel hatte er schon sehr lange nicht mehr angerührt. Wahrscheinlich hatte er ihn längst vergessen.
Oft brachte Stefan, seinen Kindergarten - Freund Niklas mit nach Hause. Die beiden stürmten eines Tages mal wieder voller Freude ins Kinderzimmer und der Kreisel schöpfte neue Hoffnung: "Vielleicht spielt heute mal jemand mit mir", brummte er vor sich hin.
Doch Stefan und Niklas stürzten sich sogleich auf die Kiste mit den Bauklötzen - wie immer. "Hach", seufzte der Kreisel in der Ecke und zog traurig die Luft ein. Niedergeschlagen beobachtete er die beiden Jungs, die sich voller Eifer daran machten, eine riesige Ritterburg zu bauen.
"Wenn mich nur mal einer mit so geschickten Händen anfassen würde", jammerte der Kreisel bedrückt vor sich hin. "Schon so lange hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen".
Die Jungs bauten eifrig und die Burg wurde immer größer und höher. Ganz vorsichtig stapelten sie, ohne zu wackeln Stein auf Stein. An einer Stelle ließen sie eine Lücke, die für eine Zugbrücke vorgesehen war. Sie dachten einfach an alles. Ganz oben wurden Zinnen befestigt.
"Nun bauen wir noch einen Burggraben", schlug Niklas vor und holte sogleich blaue Tücher herbei. Diese legte er mit größter Sorgfalt um die Burg herum. Auf die Tücher legte er Steine und grüne Zweige. Stolz betrachtete er sein Werk. Doch Stefan schien damit gar nicht einverstanden zu sein. Als ob Niklas Gedanken lesen konnte, wetterte Stefan auch schon los: "Ich wollte, doch lieber eine Mauer um die Burg bauen und keinen dämlichen Burggraben. Das sieht doch aus, wie wenn ein Mädchen daran gebaut hätte". "Find ich gar nicht", gab Niklas beleidigt zurück "und außerdem, willst immer du bestimmen. Heute bauen wir mal so, wie ich es gern haben möchte." "Das ist aber mein Zimmer und es sind meine Bauklötze", schrie Stefan wütend zurück "also bauen wir die Burg so, wie ich sie haben möchte." "Dann bau sie doch allein, ich hab keine Lust mehr. Immer muss alles so sein, wie du es haben willst." Traurig und geknickt drehte sich Niklas um.
Doch in der Ecke freute sich jemand. Wenn du genau hinhörst kannst du den Brummkreisel brummen hören: "Haha", so ist´s recht, nun spielt vielleicht doch endlich jemand mit mir. Schon so lange hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen".
Doch Niklas dachte gar nicht daran. Er setzte sich auf Stefans Bett und holte sich ein Bilderbuch. Lustlos begann er darin zu blättern. Nach einer Weile brach Stefan endlich das Schweigen "Na gut, du hast recht, wir lassen deinen Burggraben stehen", spielst du dann wieder mit? Niklas ließ sich schnell überreden und als Stefan, die Idee eine Fahne oben an den Turm anzubringen, auch noch gut fand, war der Streit endgültig beendet. Mit vereinten Kräften bauten sie weiter und vergaßen dabei die Zeit. Der Brummkreisel lag noch immer vergessen in der Ecke und brummte traurig vor sich hin: "Schon so lange hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen".
Plötzlich klopfte es an der Kinderzimmertür. Stefans Mutter kam herein und mit ihr, Ida - die kleine Schwester von Niklas. "Ida ist´s unten bei uns so langweilig, könnte sie ein bisschen mit euch mitspielen?" fragte Stefans Mutter. Stefan war von der Idee ganz und gar nicht begeistert. "Die macht uns nur alles wieder kaputt", murmelte er und warf seine Mutter einen grimmigen Blick zu.
Doch Ida war schon längst im Kinderzimmer auf Erkundungstour. Krabbelnd näherte sie sich dem Kreisel in der Ecke und schon patsche sie mit ihren kleinen Händchen darauf herum.
Wie freute sich da der Kreisel, laut und fröhlich brummte er: "Endlich spielt wieder jemand mit mir. Schon so lange hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen."
Doch Ida schaffte es leider nicht, den Kreisel anzudrehen. Immer wieder stellte sie ihn zwar auf, aber kurz darauf viel er wieder um. Dem Kreisel wurde schon ganz schwindelig und er konnte gar nicht mehr brummen. Er heulte nun richtig vor sich hin: "Ich glaube, ich kann gar nicht mehr tanzen. Ich muss es wohl verlernt haben."
Stefan, drehte sich unbeeindruckt weg und widmete sich wieder der Ritterburg zu, doch Niklas stand nach einiger Zeit auf und ging zu Ida und dem Kreisel hinüber.
Genauestens betrachtete Niklas diesen seltsamen Kreisel. "Hmmm, so einen hab ich ja noch nie gesehen", sagte er zu Ida. "Mal sehen wie schön er aussieht, wenn er sich dreht". Nach mehreren Versuchen schaffte es Niklas endlich den Kreisel in Bewegung zu setzen.
"Toll!" Er drehte sich und tanzte und dazu spielte er eine wundervolle Musik. Der Brummkreisel wurde immer fröhlicher. "Ich kann’s ja doch noch, ich kann’s ja doch noch", jubelte er vor lauter Freude und wirbelte noch schneller um die eigene Achse herum. Ida jauchzte vor Freude und klatsche in die Hände. Auch Niklas war ganz begeistert und angetan von diesem tollen Spielzeug. Er konnte seine Finger gar nicht mehr weg lassen und seine Augen nicht mehr abwenden. Immer und immer wieder musste er den Kreisel drehen.Niklas
und Ida hatten mit dem Kreisel so viel Spaß, dass sie selbst anfingen sich zu drehen - wie der Kreisel. Sie tanzten und wirbelten durch das Kinderzimmer.
Bis plötzlich der Brummkreisel ganz nah an die Ritterburg kreiselte. Vor Schreck hielt sich Niklas die Hand vor den Mund. Doch zu spät. Es krachte - wrums - und der Kreisel stieß an. Die ersten Bauklötze fielen um. Stefan kochte vor Wut, nahm den Kreisel und warf ihn wütend unter sein Bett.
"Aua", brummte der Kreisel. Niklas blickte zu Boden und sagte: "Das hab ich nicht absichtlich gemacht." Ida war ganz still, sie hört den Brummkreisel fröhlich pfeifen: „Endlich hat mich jemand in die Hand genommen. Das Drehen und Tanzen macht so einen Spaß!“.
Auch die beiden Jungs konnten den Kreisel hören, sie blickten sich erstaunt an und alle drei begannen zu lachen. Fröhlich holten sie den Kreisel wieder hervor und das Spiel begann von Neuem.
Vielen Dank an Niklas & seine Mama Inge für die tollen Fotos zu meiner Geschichte.
Stefan, dem das Zimmer gehörte, kam zwar täglich herein und spielte in seinem Zimmer, aber den Kreisel hatte er schon sehr lange nicht mehr angerührt. Wahrscheinlich hatte er ihn längst vergessen.
Oft brachte Stefan, seinen Kindergarten - Freund Niklas mit nach Hause. Die beiden stürmten eines Tages mal wieder voller Freude ins Kinderzimmer und der Kreisel schöpfte neue Hoffnung: "Vielleicht spielt heute mal jemand mit mir", brummte er vor sich hin.
Doch Stefan und Niklas stürzten sich sogleich auf die Kiste mit den Bauklötzen - wie immer. "Hach", seufzte der Kreisel in der Ecke und zog traurig die Luft ein. Niedergeschlagen beobachtete er die beiden Jungs, die sich voller Eifer daran machten, eine riesige Ritterburg zu bauen.
"Wenn mich nur mal einer mit so geschickten Händen anfassen würde", jammerte der Kreisel bedrückt vor sich hin. "Schon so lange hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen".
Die Jungs bauten eifrig und die Burg wurde immer größer und höher. Ganz vorsichtig stapelten sie, ohne zu wackeln Stein auf Stein. An einer Stelle ließen sie eine Lücke, die für eine Zugbrücke vorgesehen war. Sie dachten einfach an alles. Ganz oben wurden Zinnen befestigt.
"Nun bauen wir noch einen Burggraben", schlug Niklas vor und holte sogleich blaue Tücher herbei. Diese legte er mit größter Sorgfalt um die Burg herum. Auf die Tücher legte er Steine und grüne Zweige. Stolz betrachtete er sein Werk. Doch Stefan schien damit gar nicht einverstanden zu sein. Als ob Niklas Gedanken lesen konnte, wetterte Stefan auch schon los: "Ich wollte, doch lieber eine Mauer um die Burg bauen und keinen dämlichen Burggraben. Das sieht doch aus, wie wenn ein Mädchen daran gebaut hätte". "Find ich gar nicht", gab Niklas beleidigt zurück "und außerdem, willst immer du bestimmen. Heute bauen wir mal so, wie ich es gern haben möchte." "Das ist aber mein Zimmer und es sind meine Bauklötze", schrie Stefan wütend zurück "also bauen wir die Burg so, wie ich sie haben möchte." "Dann bau sie doch allein, ich hab keine Lust mehr. Immer muss alles so sein, wie du es haben willst." Traurig und geknickt drehte sich Niklas um.
Doch in der Ecke freute sich jemand. Wenn du genau hinhörst kannst du den Brummkreisel brummen hören: "Haha", so ist´s recht, nun spielt vielleicht doch endlich jemand mit mir. Schon so lange hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen".
Doch Niklas dachte gar nicht daran. Er setzte sich auf Stefans Bett und holte sich ein Bilderbuch. Lustlos begann er darin zu blättern. Nach einer Weile brach Stefan endlich das Schweigen "Na gut, du hast recht, wir lassen deinen Burggraben stehen", spielst du dann wieder mit? Niklas ließ sich schnell überreden und als Stefan, die Idee eine Fahne oben an den Turm anzubringen, auch noch gut fand, war der Streit endgültig beendet. Mit vereinten Kräften bauten sie weiter und vergaßen dabei die Zeit. Der Brummkreisel lag noch immer vergessen in der Ecke und brummte traurig vor sich hin: "Schon so lange hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen".
Plötzlich klopfte es an der Kinderzimmertür. Stefans Mutter kam herein und mit ihr, Ida - die kleine Schwester von Niklas. "Ida ist´s unten bei uns so langweilig, könnte sie ein bisschen mit euch mitspielen?" fragte Stefans Mutter. Stefan war von der Idee ganz und gar nicht begeistert. "Die macht uns nur alles wieder kaputt", murmelte er und warf seine Mutter einen grimmigen Blick zu.
Doch Ida war schon längst im Kinderzimmer auf Erkundungstour. Krabbelnd näherte sie sich dem Kreisel in der Ecke und schon patsche sie mit ihren kleinen Händchen darauf herum.
Wie freute sich da der Kreisel, laut und fröhlich brummte er: "Endlich spielt wieder jemand mit mir. Schon so lange hat mich keiner mehr gedreht und mich tanzen lassen."
Doch Ida schaffte es leider nicht, den Kreisel anzudrehen. Immer wieder stellte sie ihn zwar auf, aber kurz darauf viel er wieder um. Dem Kreisel wurde schon ganz schwindelig und er konnte gar nicht mehr brummen. Er heulte nun richtig vor sich hin: "Ich glaube, ich kann gar nicht mehr tanzen. Ich muss es wohl verlernt haben."
Stefan, drehte sich unbeeindruckt weg und widmete sich wieder der Ritterburg zu, doch Niklas stand nach einiger Zeit auf und ging zu Ida und dem Kreisel hinüber.
Genauestens betrachtete Niklas diesen seltsamen Kreisel. "Hmmm, so einen hab ich ja noch nie gesehen", sagte er zu Ida. "Mal sehen wie schön er aussieht, wenn er sich dreht". Nach mehreren Versuchen schaffte es Niklas endlich den Kreisel in Bewegung zu setzen.
"Toll!" Er drehte sich und tanzte und dazu spielte er eine wundervolle Musik. Der Brummkreisel wurde immer fröhlicher. "Ich kann’s ja doch noch, ich kann’s ja doch noch", jubelte er vor lauter Freude und wirbelte noch schneller um die eigene Achse herum. Ida jauchzte vor Freude und klatsche in die Hände. Auch Niklas war ganz begeistert und angetan von diesem tollen Spielzeug. Er konnte seine Finger gar nicht mehr weg lassen und seine Augen nicht mehr abwenden. Immer und immer wieder musste er den Kreisel drehen.Niklas
und Ida hatten mit dem Kreisel so viel Spaß, dass sie selbst anfingen sich zu drehen - wie der Kreisel. Sie tanzten und wirbelten durch das Kinderzimmer.
Bis plötzlich der Brummkreisel ganz nah an die Ritterburg kreiselte. Vor Schreck hielt sich Niklas die Hand vor den Mund. Doch zu spät. Es krachte - wrums - und der Kreisel stieß an. Die ersten Bauklötze fielen um. Stefan kochte vor Wut, nahm den Kreisel und warf ihn wütend unter sein Bett.
"Aua", brummte der Kreisel. Niklas blickte zu Boden und sagte: "Das hab ich nicht absichtlich gemacht." Ida war ganz still, sie hört den Brummkreisel fröhlich pfeifen: „Endlich hat mich jemand in die Hand genommen. Das Drehen und Tanzen macht so einen Spaß!“.
Auch die beiden Jungs konnten den Kreisel hören, sie blickten sich erstaunt an und alle drei begannen zu lachen. Fröhlich holten sie den Kreisel wieder hervor und das Spiel begann von Neuem.
Vielen Dank an Niklas & seine Mama Inge für die tollen Fotos zu meiner Geschichte.
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